Belenos - Seminare und Workshops
Der frühchristliche Schriftsteller Tertullian schrieb um 200 n. Chr., dass die Hauptgottheit im Norikum – einem Großteil des heutigen Österreichs – der Gott Belenos oder Belinus war. Belenos war ein Gott des Lichtes, der Heilkunst und der Weisheit. Er steht Pate für die Seminar- und Workshopangebote der „Viereckschanze – Kommunikation und Kultur e.U.“.
Aktuelle Kurs- Seminar und Workshopangebote:
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„...happily everafter? Märchen und Mythengestalten in der Beratung“
Märchen und Mythen waren nicht immer „Kinderkram“ oder Gute-Nacht-Lektüre für Minderjährige. Sie vermittelten vielmehr über Jahrtausende hinweg Weisheiten, ethisch-moralische Regeln oder spirituelle Inhalte. Nutzen Sie dieses „zauberhafte“ Kommunikationsmittel für Ihre beraterische Praxis. Sie werden sehen, dass es nicht nur um Elfen und Prinzessinnen geht: Märchen und Mythen erzählen häufig von den großen Lebensthemen wie dem Umgang mit Verlusten und Tod, den Herausforderungen des Erwachsenwerdens, von Liebe und Hass und davon wie man Entscheidungen richtig treffen kann.
Inhalte:
· Grundlagen der Arbeit mit Märchen
· Märchenpädagogische Konzepte in Beratung und Begleitung
· Archetypen im Märchen und ihre mythologischen Vorläufer
· Biographien und Märchen und deren Verknüpfung in der Beratung
Teilnehmer/inn/enanzahl: Mind. 6, Max. 18
Kennenlernpreis: 110 EUR
Datum: 20.02.2015 – 21.02.2015, jeweils 9:00-17:00
Ort: Schloss Puchberg, Wels
Anmeldung und Infos unter:
office@viereckschanze.com
Oktober 2025:
„Mutige Geschichten“ – Angstmanagement durch kreatives, biografisches Schreiben in der psychosozialen Beratung und Begleitung
Unsere Biografien sind die Geschichten, die wir uns und anderen über uns selbst erzählen. Durch sie legen wir fest, wer wir sind, woher wir kommen und wie wir die Herausforderungen des Lebens meistern. Und häufig ist es nur eine Frage des Blickwinkels, die bestimmt, ob ein Mensch eine für seine persönliche Weiterentwicklung günstige oder ungünstige Lebensgeschichte kreiert. Angst ist dabei oft der Faktor, der entscheidet, ob eine neue Perspektive - und damit auch Veränderung auf der Verhaltensebene - eine Chance bekommt… oder eben nicht.
Im Rahmen des Workshops, welcher sich an alle beratenden Berufe im Sozial- Gesundheits- und Erziehungsbereich richtet, wird erforscht, wie die Arbeit mit der eigenen Lebensgeschichte dabei hilft Ängste zu reduzieren und sie als Ressource zu nutzen .
Eine Fortbildung zwischen Seminar und Schreibworkshop, die die Grenzen zwischen Fantasie und vermeintlicher Realität hinterfragt, und neue narrative Inputs für die Beratungstätigkeit und zur eigenen Psychohygiene liefert.
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Männer- und Frauen-Berater*innen, Lehrer*innen, Sozialbetreuer*innen, Profis der Bereiche Sozialberatung, Psychotherapie, Kinderschutz, Bildungsberatung, Arbeitsassistenz, Gewaltschutz, Jugendarbeit, Familienarbeit, Schule, Familienberatung, Streetwork, Familienhilfe, KJH, Lebens- und Sozialberatung, etc.
Datum/Kurszeiten: 16. und 17.10.2025, jeweils von 9 bis 16:30
Ort: Clubraum, Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, 4600 Wels/OÖ
Kosten: 372,- (inkl. 20% USt.)
Schriftliche Anmeldung mit Angabe des Teilnehmernamens und einer gültigen Rechnungsadresse an: office@viereckschanze.com
oder direkt unter
„Nur Mut! (?)“ – Angstmanagement in der eigenen Beratungspraxis
„Eigentlich geht mit Klient*in XY in der Beratung nicht wirklich etwas weiter!“ „Bin ich noch hilfreich?“ „Was, wenn meine Interventionen die Situation nur verschlimmern?“ „Wird Klient*in XY heute ausrasten?“
Diese und ähnliche Angstgedanken sind Teil der eigenen Beratungspraxis. Allzu oft arbeiten wir in der psychosozialen Beratung verantwortungsvoll mit Ängsten des Klient*innensystems, negieren oder ignorieren aber unsere eigenen Ängste mehr oder weniger. Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden neue Inputs zum achtsamen und professionellen Umgang mit der eigenen Angst im beraterischen Alltag erörtert und ausprobiert.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Jobcoaching, Arbeitsvermittlung, Arbeitsstiftungen, Recruitment, Bildungsberatung, HR, Personalwesen, Personalentwicklung, Berufsberatung, sowie interessierte Unternehmer*innen
„Lebensgeschichten gestalten“ – Kreatives, biografisches Schreiben als Methode in der psychosozialen Beratung und Begleitung
Unsere Biografien sind die Geschichten, die wir uns und anderen über uns selbst erzählen. Durch sie legen wir fest, wer wir sind, woher wir kommen und wie wir die Herausforderungen des Lebens meistern. Und häufig ist es nur eine Frage des Blickwinkels, die bestimmt, ob ein Mensch eine für seine persönliche Weiterentwicklung günstige oder ungünstige Lebensgeschichte kreiert.
Im Rahmen des Workshops, welcher sich an alle beratenden Berufe im Sozial- Gesundheits- und Erziehungsbereich richtet, wird erforscht, was eine günstige (Lebens-)Geschichte ausmacht, wie man Geschichten in Beratung und Begleitung methodisch aufbereitet - und natürlich wird auch selbst geschrieben. Eine Fortbildung zwischen Seminar und Workshop, die die Grenzen zwischen Fantasie und vermeintlicher Realität hinterfragt, und neue narrative Inputs für die Beratungstätigkeit liefert.
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Padagog*innen, Sozialpädagog*innen, Männer- und Frauen-Berater*innen, Lehrer*innen, Sozialbetreuer*innen, Profis der Bereiche Sozialberatung, Psychotherapie, Kinderschutz, Gewaltschutz, Jugendarbeit, Familienarbeit
Traumatische Lebenskrisen und Ereignisse hinterlassen oft tiefe Spuren in der menschlichen Seele. Belastungsstörungen und andere psychische Probleme, die aus einem Trauma resultieren können, stellen häufig eine Herausforderung für die psychosoziale Beratung der Betroffenen dar. Märchen und Geschichten erzählen auf subtile Weise von den großen, individuellen Katastrophen im menschlichen Leben wie Verlust, Gewalt, Missbrauch oder Verrat - aber auch davon, wie man damit weiterleben kann. Das “innere Kind” findet oft eine Heimat in der Welt der Erzählungen und der Fantasie.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars wird ein Einblick ins die praktische Storytelling als Methode und narrative Arbeitsweisen im Zusammenhang mit Traumatheorien gegeben. Zudem werden anhand bekannter Stories biografische Motive und psychologische Muster herausgearbeitet, und für die Arbeit im beratenden, therapeutischen oder pädagogischen Feld aufbereitet. Natürlich wird auch selbst kreativ-biografisch geschrieben und erzählt. Auf diesem Wege entstehen heilsame Geschichten für die berufliche Tätigkeit - und die eigene Psychohygiene.
Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Jugendbetreuer*innen, Kindergartenpädagog*innen, Lehrer*innen, Psychotherapeut*innen, Lebens- und Sozialberater*innen, Jugendbetreuer*innen, Ärzt*innen, Kunsttherapeut*innen und alle beratenden Berufe
Aschenputtels vergessene Schwestern - Märchenpädagogische Ansätze für die Beratung und Begleitung von Menschen, die von sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt betroffen sind
Märchen wie Allerleirauh oder Eselshaut finden sich leider nur selten in gängigen Märchenbüchern. Und das hat einen Grund: Die Held*innen in diesen Erzählungen sind Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt. Im Rahmen des zweitägigen Workshops begeben wir uns auf Spuren dieser vergessenen Märchenfiguren und erörtern die vielfältigen narrativen und märchenpädagogischen Ansätze für die Begleitung und Beratung von Menschen, die von Missbrauch oder Gewalt betroffenen sind. Storytelling und andere narrative Arbeitsweisen als Tools für psychosoziale Arbeit in den Bereichen Gewaltschutz, Täter *innenarbeit, Kinderschutz, Jugendarbeit, Männer- und Frauenberatung, sowie Wohnbereiche, Schulen, etc. erlernt und praktisch für die jeweiligen Arbeitskontexte adaptiert.
Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Padagog*innen, Männer- und Frauen-Berater*innen, Lehrer*innen, Sozialbetreuer*innen, Profis der Bereiche Sozialberatung, Psychotherapie, Kinderschutz, Gewaltschutz, Jugendarbeit, Familienarbeit
Märchen, Mythen und Geschichten schaffen für uns Menschen seit jeher Identifikationspunkte in einer Welt, die außerhalb unserer eigenen liegt. Das Gefühl verstanden zu werden und sich in den magischen Leben der Protagonisten und Protagonistinnen unserer Lieblingsgeschichten wiederzufinden, gibt Sicherheit und Zuversicht. Genauso wie wir erleben auch Märchenfiguren oder RomanheldInnen Liebe und erfahren großes Glück – begegnen aber auch Gewalt, werden verstoßen oder missbraucht. Je nachdem wie man eine Geschichte schreibt oder erzählt, verändert sich das Leben der Helden und Heldinnen darin - je nachdem wie Menschen ihre eigene Geschichte wahrnehmen und deuten, verändert sich ihre Wirklichkeit. Märchenpädagogik und narrative Ansätze können somit zu einem mächtigen Instrument für alle beratenden, pädagogischen oder therapeutischen Berufe werden.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars wird eine Einführung in die praktische Märchenpädagogik, Storytelling als Methode und narrative Arbeitsweisen gegeben. Zudem werden anhand bekannter Geschichten biografische Motive und psychologische Muster herausgearbeitet und für die märchenpädagogische und narrative Arbeit in beratenden, therapeutischen oder pädagogischen Settings aufbereitet. Dieser Prozess wird individuell an die professionellen Bedürfnisse und Arbeitsthemen der TeilnehmerInnen angepasst.
Zielgruppe: PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychotherapeutInnen, Lebens- und SozialberaterInnen, JugendbetreuerInnen, ÄrztInnen, KunsttherapeutInnen und alle beratenden Berufe
"Trotz Assessment-Center, psychologischen Tests und Bewerbungsgesprächen liegt man halt oft daneben...". Warum greifen viele Methoden der Jobvergabe und Arbeitsvermittlung nicht richtig? Wie findet man die richtige Person den richtigen Job? Sind Karrieren vorhersehbar wie Kindermärchen?
Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden neueste Ergebnisse der Hirnforschung und narrative Beratungsansätze auf einzigartige Weise kombiniert und neue Methoden für das Handlungsfeld "Arbeitsmarkt" erarbeitet. Die TeilnehmerInnen optimieren ihre Skills in der Potentialanalyse von BewerberInnen und schärfen ihren Blick für spannende Lebensläufe. Zudem bietet die Fortbildung ein Forum zum Austausch zwischen den Bereichen Jobvergabe, Personalwesen und Jobcoaching, Arbeitsvermittlung.
Zielgruppe: Alle Profis des Bereichs Jobcoaching, Arbeitsvermittlung, Recruitment, Bildungsberatung, HR, Personalwesen, Personalentwicklung, Berufsberatung, sowie interessierte UnternehmerInnen
Gewalt und sexueller Missbrauch sind so alt wie die Menschheit. Märchen und Mythen wie "Allerleirauh" und andere berichten von argen Grausamkeiten, aber auch davon, wie man diese überlebt und wie man das Erlebte in die eigene Biographie integrieren kann.
Wie sollen wir etwas erzählen, für das wir keine Worte finden? Hilft Reden immer? Was ist mit dem Phänomen der Retraumatisierung und sekundären Traumatisierung? Welche Märchen eignen sich für die Arbeit mit Menschen, die selbst häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben?
Das Seminar gibt Antworten auf diese und ähnliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Beratung, Begleitung und Betreuung von Menschen auftauchen können, welche von Gewalt und Missbrauch betroffen sind. Storytelling, märchenpädagogische Methoden und andere narrative Ansätze werden im Rahmen der Fortbildung erarbeitet und ausprobiert.
Zielgruppe: Alle Profis des Gesundheits-, Sozial- oder Bildungsbereichs, die mit Opfern und/oder TäterInnen von häuslicher oder sexualisierter Gewalt arbeiten, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, Kindergarten- und HortpädagogInnen, Profis in der Familienarbeit, im Bereich Opferschutz oder der Familien - und Jugendhilfe im öffentlichen oder privaten Sektor
Märchenmotive und Mythen erzählen nur oberflächlich betrachtet von Küchenmägden, die Prinzen heiraten, und Tieren, die sprechen können. Im Kern behandeln die meisten Erzählstoffe ernstere Lebensthemen: Sie berichten häufig vom Verlust eines geliebten Menschen, Krisenzeiten und dem menschlichen Leid – und immer zeigen sie Wege „aus dem Wald der Trauer“ auf.
Im Rahmen des Seminars werden ausgewählte Märchen analysiert und methodisch für die pädagogische und psychosoziale Begleitung aufbereitet. Zudem werden narrative Ansätze zur Unterstützung von Verlustverarbeitung und Trauerarbeit vorgestellt und eingeübt.
Rituale strukturieren die Wirklichkeit und bilden den beständigen Wandel des Lebens auf sinngebende Weise ab. Sie erzählen von den immerwährenden Lebensübergangen der Menschen und machen Entscheidungen und Veränderungen steuerbar und begreiflich. Der Einsatz von Ritualen als systemische Methode hilft KlientInnen/KundInnen die Spielregeln ihres Lebens neu und selbstbestimmt zu gestalten, steigert die Motivation und bildet somit ein mächtiges Tool für alle Beratungsprofis.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars werden Rituale anhand von Praxisfällen und der eigenen Biografie erläutert, diskutiert und praktisch eingeübt. Ein Workshop, der die geheime Macht der Rituale sichtbar macht.
Der Verlust eines geliebten Menschen war noch nie leicht zu verdauen: Seit der Steinzeit, sogar noch bevor die frühen Steinzeitmenschen sesshaft wurden, haben Hinterbliebene versucht, die Unfassbarkeit des Todes in Rituale zu bannen. Grabhügel und Urnenfelder bezeugen auch in der heimischen Archäologie, dass die Menschen sich immer bewusst waren, dass es gewisser Übergangsrituale bedarf, damit die Verstorbenen, aber vor allem auch die Trauernden, diesen Übergang meistern können. Neuere Forschungen legen nahe, dass die Rauschkultur einen wichtigen Teil dieser Neuorientierung bildete. In unserer modernen, aufgeklärten Zeit sind solche „Inseln einer anderen Wirklichkeit“ verschwunden, der Rausch ist als ungesund abgestempelt und Ritualen an sich wird nur mehr ein symbolischer Wert beigemessen.
Der zweitägige Workshop spürt der Verbindung von Trauer, Sucht, Rausch und dem Fehlen von Trauerritualen nach, und gibt somit neue Inputs für Profis des Gesundheits- und Sozialbereiches, die mit den Handlungsfeldern Sucht und/oder Trauer konfrontiert sind.
Unsere Biografien sind die Geschichten, die wir uns und anderen über uns selbst erzählen. Durch Sie legen wir fest, wer wir sind, woher wir kommen und wie wir die Herausforderungen des Lebens meistern. Und häufig ist es nur eine Frage des Blickwinkels, die bestimmt, ob ein Mensch eine für seine persönliche Weiterentwicklung günstige oder ungünstige Lebensgeschichte kreiert.
Im Rahmen des Workshops, welches sich an alle beratenden Berufe im Sozial- Gesundheits- und Erziehungsbereich richtet, wird erforscht, was eine günstige (Lebens-)Geschichte ausmacht, wie man Geschichten in Beratung und Begleitung methodisch aufbereitet - und natürlich wird auch selbst geschrieben. Eine Fortbildung zwischen Seminar und Workshop, die die Grenzen zwischen Fantasie und vermeintlicher Realität hinterfragt, und neue narrative Inputs für die Beratungstätigkeit liefert.
Wie viel von unserem Verhalten basiert auf gesellschaftlichen oder eigenen Genderrollenvorstellungen? Was heißt es für uns persönlich, ein Mann oder eine Frau zu sein? Was von diesen Vorstellungen übertragen wir auf unsere Klient/inn/en? Welche Genderstereotypen sind hilfreich, welche hinderlich? Was ist mit so genannten queeren Gendermodellen?
Kreatives, biografisches Schreiben als beraterische Methode bietet eine Möglichkeit, die eigenen Beliefs und Vorstellungen zu reflektieren – und gegebenfalls zu erweitern oder zu adaptieren. Im Rahmen des eintägigen Workshops werden die oben angeführten Fragen erörtert, Übungen zum kreativen, biografischen Schreiben anhand der eigenen Genderidentität ausprobiert und als Methode für die genderspezifische Beratung und Begleitung (Frauen- und Männer-Beratung, Sexualberatung, Burschen- und Mädchenarbeit, Sexualpädagogik, etc.) erlernt.
Warum kommt trotz des Konzeptes der „Interkulturellen Kompetenz“ so wenig davon in der Gesellschaft an? Haben Pädagogik und Soziale Arbeit ihre Stimme verloren? Warum greifen die vorhandenen Methoden nicht? Eignet sich der Kulturbegriff überhaupt für eine Einwanderungsgesellschaft?
Angesichts von fremdenfeindlicher Propaganda, Asyldebatte und der Tatsache, dass Österreich längst zum Einwanderungsland geworden ist, drängt sich die Frage auf, was im sozialen und pädagogischen Sektor schief gelaufen ist, bemühen sich doch seit Jahren Kolleginnen und Kollegen um Methoden, die alle Menschen ein- und niemanden ausschließen. Das zweitägige Seminar hinterfragt den (Inter-)Kultur-Begriff und stellt mögliche Alternativen zur Diskussion. Diese Veranstaltung ist Fortbildung, Diskussionsforum und - mit etwas Glück – ein Forum für Whistleblowing.
Wie alle Menschen, erleben auch unsere KlientInnen Verluste und Herausforderungen, Glück und Hoffnung, Trauer und Abschied. Und wie wir selbst, füllen sie viele verschiedene Rollen und Rollenmuster aus. Aus diesen unterschiedlichen Rollen und Erfahrungen werden Biografien zusammengebaut. Wie das genau geht und wie man solche Lebensgeschichten „umschreiben“ kann, ist Thema der eintägigen Fortbildungsveranstaltung. Praktische Übungen und biografisches Schreiben werden anhand der eigenen Lebensgeschichte und der unserer KlientInnen ausprobiert und eingeübt.
Märchen wie Allerleirauh oder Eselshaut finden sich leider nur selten in gängigen Kindermärchenbüchern. Dies hat einen Grund: die Heldinnen in diesen Erzählungen sind Opfer von sexuellem Missbrauch. In dem eintägigen Workshop begeben wir uns auf Spuren dieser vergessenen Märchenprinzessinnen und erörtern die vielfältigen narrativen und märchenpädagogischen Ansätze für die Begleitung und Beratung von von Missbrauch betroffenen Menschen.
Sexuelle Identitäten, Genderrollen und Beziehungsverhalten sind heutzutage fließender und vielfältiger geworden - diese zweite, wichtige Phase der sexuellen Revolution kann allerdings auch Probleme für einige Personen mit sich bringen: Was ist für mich männlich, was weiblich? Welche dieser Vorstellungen übertrage ich auf meine Klientel? Taugen diese Kategorien überhaupt, um moderne Genderidentitäten zu beschreiben?
Im Rahmen des eintägigen Workshops wird genderspezifisches, kreatives Schreiben als Methode für die sexualpädagogische Begleitung und Beratung vorgestellt und anhand der eigenen Biografie in vielfältigen, narrativen Übungen ausprobiert.
Verluste begleiten uns unser Leben lang: das Ende der Kindheit, der Tod eines Elternteils oder Lebenspartners, eine Scheidung, etc.. Seit Urzeiten haben Menschen diese Verluste und die damit verbundenen Übergänge mit Ritualen markiert und gefeiert. Mit der Modernisierung und Industrialisierung, sowie den modernen Wissenschaft hat eine bedenklicher Trend eingesetzt: Rituale werden immer mehr minimiert, verschwinden zusehend aus unserem Alltag und bekommen den Hauch der Esoterik angehängt.
Der zweitägige Workshop spürt der wahren und wissenschaftlich greifbaren Bedeutung von Übergangsritualen nach, und gibt neue, praxisorientierte Inputs und Methoden für alle Profis des Gesundheits- und Sozialbereiches, die ihre Klientel sicher durch Verlustsituationen und Umbruchphasen begleiten wollen.
Märchen sind wie das „echte“ Leben: voller wunderbarer Ereignisse und Begegnungen, aber auch voll Gewalt, Zwang und Grenzverletzungen, bis hin zum Missbrauch. Wie den Märchenheld/inn/en begegnen auch uns auf unserem Lebensweg hilfreiche und gefährliche Situationen, Glück und Liebe, aber auch unbeschreibliches Leid und Grausamkeiten.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars, welches inhaltlich den zweiten Teil der vorangegangen Fortbildungen „Märchen, Missbrauch und Gewalt: Gewaltige Geschichten“ und „Aschenputtels vergessene Schwestern – Narrative Ansätze für Beratung und Begleitung von Menschen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind“ darstellt, werden Märchenmotive und biografische Motive herausgearbeitet, verglichen und methodisch für die Beratung und pädagogische Begleitung von Menschen, die von Gewalt und Missbrauch betroffen sind, aufbereitet. Das Ziel ist, unsere Klient/inn/en dabei zu unterstützen, ihre Biografien – also die Geschichten, die sie sich selbst über ihr Leben erzählen – sinnhaft, bedeutungsvoll und lösungsorientiert - wie eben Märchen sind - zu gestalten, um zukünftigen Herausforderungen stabiler entgegen zu gehen, und Wege aus dem manchmal undurchsichtigen Problemwald des Lebens zu finden.
„Geschlechter im Wandel?“- Genderspezifisches, kreatives, biografisches Schreiben als Methode der sexualpädagogischen Beratung und Begleitung
Sexuelle Identitäten, Genderrollen und Beziehungsverhalten sind heutzutage fließender und vielfältiger geworden - diese zweite, wichtige Phase der sexuellen Revolution kann allerdings auch Probleme für einige Personen mit sich bringen: Was ist für mich männlich, was weiblich? Welche dieser Vorstellungen übertrage ich auf meine Klientel? Taugen diese Kategorien überhaupt, um moderne Genderidentitäten zu beschreiben?
Im Rahmen des eintägigen Workshops wird genderspezifisches, kreatives Schreiben als Methode für die sexualpädagogische Begleitung und Beratung vorgestellt und anhand der eigenen Biografie in vielfältigen, narrativen Übungen ausprobiert.
"Crafting Identities!" Kreatives, biografisches Schreiben als Methode in der Beratung und Begleitung
Unsere Biografien sind die Geschichten, die wir uns und anderen über uns selbst erzählen. Durch Sie legen wir fest, wer wir sind, woher wir kommen und wie wir die Herausforderungen des Lebens meistern. Und häufig ist es nur eine Frage des Blickwinkels, die bestimmt, ob ein Mensch eine für seine persönliche Weiterentwicklung günstige oder ungünstige Lebensgeschichte kreiert.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars, welches sich an alle beratenden Berufe im Sozial- Gesundheits- und Erziehungsbereich richtet, wird erforscht, was eine günstige (Lebens-)Geschichte ausmacht, wie man Geschichten in Beratung und Begleitung methodisch aufbereitet - und natürlich wird auch selbst geschrieben. Eine Fortbildung zwischen Seminar und Workshop, die die Grenzen zwischen Fantasie und vermeintlicher Realität hinterfragt, und neue narrative Inputs für die Beratungstätigkeit liefert.
"Eine Weihnachtsgeschichte nur für dich!" Kreatives Schreiben als Methode in der Beratung und Begleitung
Schreiben Sie doch einmal eine persönliche Weihnachtsgeschichte für Ihre Klientel! Oder schreiben Sie doch einmal gemeinsam mit Ihren Patient/inn/en oder Klient/inn/en ein Märchen... Sie werden schnell merken, wie stark Geschichten die Wirklichkeit beeinflussen und sogar strukturieren können.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars wird thematisiert, was eine gute Geschichte ausmacht, wie man gute Geschichten in Beratung und Begleitung methodisch aufbereitet und natürlich wie man selbst eine gute Geschichte schreiben kann. Ferner werden die Teilnehmer/inn/en selbst eine Weihnachtsgeschichte für die individuelle Arbeit erfinden und in Worte fassen. Ein Fortbildung zwischen Seminar und Workshop, die die Grenzen zwischen Fantasie und vermeintlicher Realität hinterfragt.
"Jenseits der Phasenmodelle - Systemisch-konstruktivistische Trauermodelle für Beratung und Begleitung von Angehörigen"
Lange Zeit dominierten Phasenmodelle wie zB. Trauermodelle v. Kübler-Ross oder Kast die professionelle Trauerbegleitung und Beratung von Hinterbliebenen. Ohne die Verdienste der Vorläufer/innen zu schmälern, wird im Rahmen des zweitägigen Seminars anhand von Betroffeneninterviews und Fallbeispielen ein neuer systematischer Ansatz zur Erklärung von Trauerprozessen vorgestellt und erörtert. Dabei steht die Trauerarbeit als kognitive und emotionale Leistung im Fokus - damit aus "Opfern des Verlustes" wieder "Held/inn/en des Neubeginns" werden können.
"Von Pechvögeln und Glücksbringern - konstruktiver Umgang mit magischem Denken und unrealistischen Vorstellungen in der Beratung"
In der Arbeit mit Klient/inn/en erliegen wir selbst immer wieder der moderne Illusion, dass alles in Wirklichkeit und Fantasie eingeteilt werden kann – und auch eingeteilt werden sollte. Auf welch dünnem Eis wir uns bewegen, wird rasch deutlich, sehen wir uns an, wie beliebig die Umrisse der Realität gezogen werden: Wir alle finden es völlig normal, dass Erwachsene Lotto spielen, trotz der verschwindend geringen Chancen zu gewinnen. Gerade in der Beratung sind wir immer wieder mit unserer Fachmeinung nach unrealistischen Vorstellungen oder auch magischem Denken konfrontiert. Statt dies dem Gegenüber mühevoll „auszureden“, sollten wir lernen, mit diesen Beliefs und Ideen konstruktiv zu arbeiten.
Im Rahmen dieses Seminars lernen Sie zu unterschieden, welche Vorstellung günstig, welche ungünstig sind und warum Wirklichkeit immer verhandelbar sein muss.
„Wohnt Papa jetzt unter der Erde?“ – Trauer und Verlustverarbeitung bei Kindern
Trauern Kindern anders als Erwachsene? Wie kann man sie im Prozess der Verlustverarbeitung unterstützen? Was können wir Erwachsene vom kindlichen Umgang mit Verlusten lernen?
Im Rahmen des eintägigen Workshops werden diese und weitere Fragen erarbeitet, diskutiert und verschiedene Methoden zur Begleitung trauernder Kinder vorgestellt.
Diese Veranstaltung richtet sich besonders an Professionist/inn/en des Gesundheits- Sozial- und Ausbildungsbereiches, die vermehrt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die von schweren Verlusterfahrungen betroffen sind.
„Lebensläufe und andere Märchen“ – Narrative Ansätze für Jobcoaching, Berufsberatung und Recruiting
Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden neueste Ergebnisse der Hirnforschung und narrative Beratungsansätze auf einzigartige Weise kombiniert und neue Methoden für das Handlungsfeld "Arbeitsmarkt" erarbeitet. Die TeilnehmerInnen optimieren ihre Skills in der Potentialanalyse von BewerberInnen und schärfen ihren Blick für spannende Lebensläufe. Zudem bietet die Fortbildung ein Forum zum Austausch zwischen den Bereichen Jobvergabe, Personalwesen und Jobcoaching, Arbeitsvermittlung.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Jobcoaching, Arbeitsvermittlung, Arbeitsstiftungen, Recruitment, Bildungsberatung, HR, Personalwesen, Personalentwicklung, Berufsberatung, sowie interessierte Unternehmer*innen
„Es war einmal… und was ist jetzt?“ – Einführung in Storytelling, Märchenpädagogik und narratives Arbeiten in der psychosozialen Beratung und sozialpädagogischen Begleitung
Märchen, Mythen und Geschichten sind ein mächtiges Tool für die psychosoziale Arbeit mit Menschen jeden Alters. Sie erzählen vom ewigen Suchen, Scheitern und Gelingen der menschlichen Existenz. Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden auf Basis neuester Erkenntnisse der Psychologie narrative Beratungstechniken und die Grundlagen der Märchenpädagogik erörtert und für die eigene Praxis eingeübt und adaptiert. Die Teilnehmer*innen erwartet eine märchenhafte Reise in Welt der Geschichten und bunter Mix aus kreativem Erzählen, Schreiben und theoretischen Inputs für praktische psychosoziale Arbeit.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Beratung, Coaching, Pädagogik
„Der Wolf in uns…“ Narrative Ansätze und Storytelling für die psychosoziale Begleitung traumatisierter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener
Traumatische Lebenskrisen und Ereignisse hinterlassen oft tiefe Spuren in der menschlichen Seele. Belastungsstörungen und andere psychische Probleme, die aus einem Trauma resultieren können, stellen häufig eine Herausforderung für die psychosoziale Beratung der Betroffenen dar. Märchen, Mythen und Geschichten erzählen auf subtile Weise von den großen, individuellen Katastrophen im menschlichen Leben wie Verlust, Gewalt, Missbrauch oder Verrat - aber auch davon, wie man damit weiterleben kann.
Im Rahmen des zweitägigen Seminars wird ein Einblick in die praktische Märchenpädagogik, Storytelling als Methode und narrative Arbeitsweisen im Zusammenhang mit Traumatheorien gegeben. Zudem werden anhand bekannter Geschichten biografische Motive und psychologische Muster herausgearbeitet und für die märchenpädagogische und narrative Arbeit in der beratenden, therapeutischen oder pädagogischen Arbeit mit traumatisierten Klient*innen aufbereitet. Dieser Prozess wird individuell an die professionellen Bedürfnisse und Arbeitsthemen der TeilnehmerInnen angepasst.
Zielgruppe: Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Jugendbetreuer*innen, Kindergartenpädagog*innen, Lehrer*innen, Psychotherapeut*innen, Lebens- und Sozialberater*innen, Jugendbetreuer*innen, Ärzt*innen, Kunsttherapeut*innen und alle beratenden Berufe
„Nur Mut! (?)“ – Angstmanagement in der eigenen Beratungspraxis
„Eigentlich geht mit Klient*in XY in der Beratung nicht wirklich etwas weiter!“ „Bin ich noch hilfreich?“ „Was, wenn meine Interventionen die Situation nur verschlimmern?“ „Wird Klient*in XY heute ausrasten?“
Diese und ähnliche Angstgedanken sind Teil der eigenen Beratungspraxis. Allzu oft arbeiten wir in der psychosozialen Beratung verantwortungsvoll mit Ängsten des Klient*innensystems, negieren oder ignorieren aber unsere eigenen Ängste mehr oder weniger. Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden neue Inputs zum achtsamen und professionellen Umgang mit der eigenen Angst im beraterischen Alltag erörtert und ausprobiert.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Jobcoaching, Arbeitsvermittlung, Arbeitsstiftungen, Recruitment, Bildungsberatung, HR, Personalwesen, Personalentwicklung, Berufsberatung, sowie interessierte Unternehmer*innen
„Ewig alt und immer neu!“ – Trauerrituale im Wandel der Zeit
Verluste begleiten uns unser Leben lang: Das Ende der Kindheit, der Tod eines Elternteils, eine Scheidung, etc.. Seit Urzeiten haben Menschen diese Verluste und die damit verbundenen Übergänge mit Ritualen markiert und gefeiert. Mit der Modernisierung und Industrialisierung, sowie den modernen Wissenschaften hat eine bedenklicher Trend eingesetzt: Rituale werden immer mehr minimiert, verschwinden zusehend aus unserem Alltag und bekommen den Hauch der Esoterik angehängt.
Der zweitägige Workshop spürt der wahren und wissenschaftlich greifbaren Bedeutung von Übergangsritualen nach, und gibt neue, praxisorientierte Inputs und Methoden für alle Menschen, die beruflich mit Verlusten und/oder Übergangsritualen zu tun haben.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Trauerbegleitung, Bestattung, Seelsorge, Palliative Care, Psychotherapie und Beratung, Pflegekräfte bzw. Mitarbeiter*innen betreuter Einrichtungen, sowie Personen, die sich generell für mehr Diversität bei Ritualen rund um Trauer und Tod interessieren
Referent*innen:
Mag. (FH) Michael-M. Lippka-Zotti, Kommunikationstrainer, Sozialarbeiter, Buchautor, Lebens- Sterbe- und Trauerbegleiter, externer Lehrbeauftragter an verschiedenen Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, OÖ-Koordinator des Kinderhospizes Sterntalerhof
Lisa Angerer, BA, Sozialarbeiterin, Angestellte eines Bestattungsunternehmens
„Es war einmal… der Abschied!“ Narrative Ansätze und Storytelling für die praktische Trauerarbeit und die psychosoziale Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von Verlust betroffen sind
Märchenmotive und Mythen erzählen nur oberflächlich betrachtet von Küchenmägden, die Prinzen heiraten, und Tieren, die sprechen können. Im Kern behandeln die meisten Erzählstoffe ernstere Lebensthemen: Sie berichten häufig vom Verlust eines geliebten Menschen, Krisenzeiten und dem menschlichen Leid – und immer zeigen sie Wege „aus dem Wald der Trauer“ auf.
Im Rahmen des Seminars werden ausgewählte Märchen und Geschichten analysiert und methodisch für die psychosoziale Begleitung der Betroffenen aufbereitet. Zudem werden narrative Ansätze zur Unterstützung von Verlustverarbeitung und Trauerarbeit vorgestellt und eingeübt.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche sozialpädagogische Begleitung, Besuchsbegleitung, sozialpädagogischen Wohnformen, Trauerbegleitung, Palliative Care, Sozialarbeit, Trauertherapie, Beratung, etc.
„Rituale und Impacttechniken“ Strukturgebung für die Handlungsfelder “Arbeit” und “Migration/Integration”
Die Arbeit in den Handlungsfeldern „Arbeit“ und “Migration/Integration” erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, da sich Rahmenbedingungen, Klient*innengruppen, Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Haltungen beständig im Wandel befinden. Um den Überblick auch in stressigen Zeiten zu bewahren, bedarf es Techniken der Strukturgebung und der Ordnung.
Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden Rituale und Impacttechniken als systemische Ordnungstools für die praktische Berufs- und Migrant*innenberatung, sowie Jobcoaching und HR vorgestellt und praktisch ausprobiert.
Zielgruppe: Alle Profis der Bereiche Jobcoaching, Arbeitsvermittlung, Arbeitsstiftungen, Migrant*innenberatung, Arbeit mit geflüchteten Menschen, Recruitment, Bildungsberatung, HR, Personalwesen, Personalentwicklung, Berufsberatung, sowie interessierte Unternehmer*innen
„Aschenputtels vergessene Schwestern“ Märchenpädagogik, Storytelling und narrative Ansätze für die Arbeit mit Menschen, die von sexuellem Missbrauch und Gewalt betroffen sind
Märchen wie Allerleirauh oder Eselshaut finden sich leider nur selten in gängigen Märchenbüchern. Und das hat einen Grund: Die Held*innen in diesen Erzählungen sind Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt. Im Rahmen des zweitägigen Workshops begeben wir uns auf Spuren dieser vergessenen Märchenfiguren und erörtern die vielfältigen narrativen und märchenpädagogischen Ansätze für die Begleitung und Beratung von Menschen, die von Missbrauch oder Gewalt betroffenen sind. Storytelling und andere narrative Arbeitsweisen als Tools für die psychosoziale Arbeit in den Bereichen Gewaltschutz, Täter *innenarbeit, Kinderschutz, Jugendarbeit, Männer- und Frauenberatung, sowie Wohnbereiche, Schulen, etc. erlernt und praktisch für die jeweiligen Arbeitskontexte adaptiert.